Methode Supervision

Henry Ford: ``Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.``
Psychologische Beratung – Psychotherapie – Methode Supervision
Supervision ist ein schnell wirksames und praxisorientiertes Beratungsangebot.

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen die Methode Supervision etwas näher vorstellen.

Fallbeispiel einer Supervision

Thomas wird gemobbt

Thomas ist ein Mann im mittleren Alter und wirkt eher unscheinbar. Als er anfängt zu sprechen, spüre ich tiefe Aggressionen in ihm. Er erzählt, dass er in seiner Firma starke Probleme hätte. Seine Kollegen wären seit längerer Zeit aggressiv zu ihm und würden, wo immer es geht, ihm den Arbeitsalltag erschweren. Er hatte sich mit den verschiedenen Therapie- und Beratungsmöglichkeiten auseinandergesetzt und sich für eine Supervision entscheiden.

Ich biete regelmäßig Termine für Supervisionen an. Das bedeutet, Interessierte aus den verschiedensten Berufsgruppen kommen zusammen, um ihre speziellen Fragestellungen zu lösen. Thomas war interessiert sein Problem zu lösen, er meldete sich für die Gruppensupervision an.

Als er den Platz des Supervisanden einnahm, stellte er zuerst 2 Fragen an den Fall: Warum werde ich gemobbt? Was kann ich gegen das Mobbing unternehmen?

Dann erzählte er uns seine berufliche Situation. Die Gruppe stellte noch einige Verständnisfragen, bevor sie verschiedene Hypothesen aufstellte. Das sind Vermutungen und Annahmen zu der Situation von Thomas. Er schrieb diese mit und las sich anschließend alle Gedanken der Gruppe durch. Thomas wählte drei der Hypothesen aus und bat die Gruppe um Optionen. Das bedeutet, dass die Gruppenteilnehmer dem Supervisanden Lösungsvorschläge für dessen Fall machen. Aus den mitgeschriebenen Optionen wählte Thomas drei Anregungen aus, welche er sich vornahm in den kommenden Tagen umzusetzen.

Supervisor und Supervisand

Supervisor: Der Supervisor ist verantwortlich für die professionelle Leitung und Gestaltung des Supervisionsprozesses. Dieser beinhaltet die vier Achtsamkeiten: Neutralität und Fairness, Orientierung auf Zukunft und Ressourcen sowie die Autonomie des Supervisanden.

Supervisand: Der Supervisand sucht die Reflexion zu einer bestimmten Fragestellung beziehungsweise zu einem Problem oder Konflikt durch den Supervisor oder durch eine Gruppe.

Ziele einer Supervision

Wenn Sie derzeit in einer schwierigen Situation feststecken, können Sie durch eine Supervision Ihren Blickwinkel erweitern und neue Anregung von außen bekommen. Zu den Zielen einer Supervision zählen möglicherweise der Wunsch neue Sichtweisen zu entwickeln, Hilfe bei Entscheidungen zu finden, berufliche Fragen zu klären, das eigene Handeln zu reflektieren und Konflikte zu lösen.

Bei einer Supervision stehen Selbstbestimmtheit, Zukunftsorientierung und Ressourcenorientierung im Vordergrund.

Supervisionsthemen

Im beruflichen Kontext unterstützt Supervision die Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit. Sie können Supervision weiterhin im privaten Umfeld nutzen, sowohl um Ihre individuellen Ziele zu entwickeln, als auch für Entscheidungsfindungen.

Die möglichen Themen bei einer Supervision sind damit sehr vielfältig.  Genannt sei die Verbesserung Ihrer Zufriedenheit, die Mobbing – Beratung und Prophylaxe.

Zielgruppen

Teamleiter und dessen Mitarbeiter, Mediatoren, Juristen, Supervisoren, Angestellte in sozialen und medizinischen Berufen, Therapeuten und Berater sowie Privatpersonen.

Settings

Supervision kann im Einzelsetting und auch als Gruppensetting oder Teamsupervision erfolgen.

Einzelsetting: Die Fragestellungen werden in einem Zwei-Personen-Setting zwischen Supervisor und Supervisand bearbeitet.

Gruppensupervision / Teamsupervision: In diesem Mehr-Personen-Setting nehmen neben dem Supervisor und dem Supervisanden weitere Personen teil. Die aktiv am Supervisionsprozess teilnehmenden Gruppenmitglieder können aus gleichen oder unterschiedlichen (Berufs-) Gruppen kommen.

Ablauf einer Supervision

Nach der gegenseitigen Vorstellung erfolgt zu Beginn des Settings die Festlegung verschiedener Regularien (beispielsweise Pausenzeiten). Danach vergibt der Supervisand ein Codewort sowie 2 Fragen zu seiner Problemstellung. Eine Frage dient dem Sachverhalt und die zweite Frage stellt er zu seiner Person. Im Folgenden erzählt er seine Fallgeschichte. Der Supervisor und die Gruppe stellen anschließend Verständnisfragen. Anhand dieses Wissens bilden der Supervisor und die Gruppe Hypothesen. Dies sind Vermutungen und vorläufige Annahmen, welche die Wahrnehmungen der Teilnehmer reflektieren. Dem Supervisanden helfen die Hypothesen, indem sie den Blickwinkel auf die Situation erweitern. Im folgenden Schritt bilden der Supervisor und die Gruppe Optionen (Handlungsmöglichkeiten) hinsichtlich des weiteren Vorgehens. Diese Lösungsvorschläge können völlig unterschiedliche Ansätze haben. Aus diesen Handlungsmöglichkeiten wählt sich der Supervisand diejenigen aus, welche er gern umsetzen möchte. Am Ende der Supervision vergleicht der Supervisand seine Fallfragen und deren Beantwortung.

Die Prozessschritte umfassen Hypothesen, Optionen und Lösungen für den Supervisanden.

Bei einer Supervision kommt es zur Reflexion, Blickwinkelerweiterung und Perspektivwechsel.

Nähere Informationen zum Thema finden Sie auf meiner Homepage Supervision.

Kontakt

Psychologische Beratung – Psychotherapie - Kathrin Nake

Wenn Sie Interesse und weitere Fragen zu meinem Angebot der Supervision haben, freue ich mich auf Ihren Anruf.

Meine Kontaktdaten sowie die Honorarkosten finden Sie auf der Seite Kontakt.

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Die Inhalte des Beitrages geben die Meinung und Auffassung der Autorin (Kathrin Nake – Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin) wieder und sind urheberrechtlich geschützt.

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Kurze Beschreibung des Inhalts
Der Artikel beschreibt Supervision als effektive Methode bei der Suche nach Lösungswegen in der Praxis Kathrin Nake Dresden
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Praxis Kathrin Nake Dresden