Psychologische Beratung – Psychotherapie – Hilfe bei Abhängigkeit und Sucht

Meine Mission ist es, dass Sie durch psychologische Beratung bei mir Ihre Gesundheit und Ihre Lebensfreude wiedergewinnen. Deshalb bin ich mit Leidenschaft und Herzblut Therapeutin.

Kennen Sie das auch?

  • Nikotinabhängigkeit: Ich möchte endlich mit dem Rauchen aufhören.
  • Internetabhängigkeit: Seit einiger Zeit komme ich nicht mehr ohne das Internet aus, ich bin fast durchgehend Online.
  • Glückspielabhängigkeit: Das Glücksspiel hat mein Leben ruiniert, ich habe hohe Schulden.
  • Workaholic: Arbeit ist das Allerwichtigste in meinem Leben. Darum will sich meine Frau jetzt scheiden lassen.
  • Alkoholabhängigkeit: Wenn ich nicht mein tägliches Gläschen trinke, werde ich unruhig.
Psychologische Beratung – Psychotherapie – Hilfe bei Abhängigkeit
Ich bin gern für Sie da, wenn Sie Hilfe bei Abhängigkeit suchen. Gemeinsam werden wir Ihre aktuelle Situation besprechen. Mit Ihrem Willen zur Abstinenz und meinem Wissen und meiner Erfahrung können wir möglicherweise bereits erste Schritte in eine dauerhafte Abstinenz einleiten.

Hilfe! Ich befürchte, dass ich abhängig geworden bin…

In diesem Artikel finden Sie Informationen zum Thema „Abhängigkeit und Sucht“ und welche Wege es aus der Abhängigkeit gibt:

Bei mir sind Sie richtig, wenn Sie…
  • den eisernen Willen haben, zukünftig abstinent zu leben und dabei Unterstützung benötigen.
  • zum Beispiel mittels Hypnose / Hypnotherapie Ihr Suchtverhalten verändern und auf Dauer abstinent werden wollen.

Informationen zu den Themen Abhängigkeit und Sucht

Woher kommt der Begriff Sucht? – Bin ich süchtig?

Die Herkunft des Wortes „Sucht“ ist umstritten. Laut der Schulmedizin kommt „Sucht“ von Siechtum. Die Alternativmedizin geht eher von der Thematik der Suche aus. Heutzutage wird jedoch zumeist der Begriff „Abhängigkeit“ verwendet.

Mit Hilfe einer Substanz oder einer Tätigkeit wollen Betroffene vielmals einer unerträglichen Realität entfliehen. Andere wollen einen emotionalen Mangel, wie beispielsweise die Einsamkeit, kompensieren.

Risikofaktoren für Suchterkrankungen können bei Jugendlichen unter anderem der Nachahmungswille sowie der Wunsch nach Anerkennung und Prestigebedürfnis sein. Aber auch die positive Bewertung sowie der soziale Druck spielen eine wesentliche Rolle bei der Einnahme der Substanz beziehungsweise Ausübung der Tätigkeit.

Es wird unterschieden zwischen

  • Substanzabhängigkeit“: das sind stoffgebundene Abhängigkeiten, wie zum Beispiel vom Alkohol, Nikotin und Drogen.
  • Tätigkeitssüchten“: das sind nicht stoffgebundene Abhängigkeiten, wie zum Beispiel Esssucht, Spielsucht, Workaholic, Internetabhängigkeit oder Fernsehsucht.

 

Die Unterschiede zwischen Rausch, Missbrauch und Abhängigkeit

Fast jeder Erwachsene hat schon einmal in seinem Leben einen akuten Rausch erlebt. Bedingt durch die eingenommene Substanz, durch Tanz, Meditation, Sport oder Musik, kann es zu vorübergehenden Störungen der Bewusstseinslage, der kognitiven Fähigkeiten, der Wahrnehmung, des Affekts und damit des Verhaltens kommen.

Von schädlichem Gebrauch beziehungsweise Missbrauch spricht man, wenn der übermäßige Konsum der psychotropen Substanz oder der Tätigkeit zu psychischen und physischen Beeinträchtigungen führt.

Bei weiterem Missbrauch dieser Substanz oder Tätigkeit kann es zur Abhängigkeit kommen. Dies führt zu dem starken Wunsch, immer mehr von der Substanz einzunehmen oder die Tätigkeit immer weiter auszuführen, trotz schädlicher Folgen. Dem Substanzgebrauch oder der Tätigkeit wird Vorrang vor allen anderen Aktivitäten und Verpflichtungen gegeben.

Die Abhängigkeit kann sowohl psychisch als auch physisch sein und führt zum Entzugssyndrom. Dieses Syndrom, bestehend aus Symptomen unterschiedlicher Zusammensetzung und Schwere, tritt auf nach dem Entzug der psychotropen Substanz oder der Tätigkeit. Das Entzugssyndrom ist unter anderem gekennzeichnet durch Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Tremor, Schwitzen, Unruhe, Angst, Depression, Halluzinationen, Delirium, Beeinträchtigung des Gedächtnisses, Potenzverlust sowie beruflicher und familiärer Probleme

Fallgeschichte aus meiner Praxis: Stephan B. ist spielsüchtig

Als Stephan B.* mich anrief, wünschte er sich einen Erstberatungstermin zum Monatsbeginn. So vereinbarten wir einen Termin für den nächsten Ersten. Zum abgesprochenen Zeitpunkt saß ich einem Mann mittlerem Alters gegenüber. Er erzählte, dass er einen sicheren Arbeitsplatz hat. Stephan gehört zu den Fachleuten in seiner Firma und arbeitet nachts 12 Stunden im Reinraum. Trotzdem wirkte er nicht müde, sondern vielmehr verzweifelt auf mich. Stephan berichtete, dass er gutes Geld verdient. Doch davon verbleibt nur wenig auf seinem Konto, einen großen Teil bekommt die Bank. Er hat Schulden, auch wenn er sich nichts von großem Wert gekauft hat. Stephan ging viele Jahre ins Casino.

Ich fragte nach und so schilderte mir Stephan, wie es zu seinen Schulden gekommen ist: „Es ist der Zauber des „Roulettekessels“. Der stetige Glaube an den bevorstehenden Gewinn, der innere Trieb diesen Kessel zu besiegen – heute hole ich mir das verlorene Geld von gestern zurück. Wenn es nicht läuft, erhöhe ich die Einsätze, denn nun muss die Kugel meine Zahlen treffen“. Während er mir dies beschreibt, leuchten zuerst seine Augen. Am Ende der Schilderung ist jegliche Regung aus ihm verschwunden. Stephan kennt die mathematischen Gesetze, die Wahrscheinlichkeiten hat er parat. Doch am Roulette gilt dies für ihn nicht mehr, besonders wenn das dritte Bier ausgetrunken ist. Heute ist es die Abhängigkeit vom Spiel.

Stephan hat kürzlich seine Freundin Marie kennen gelernt. Mit der Hilfe von Marie, seiner Freunde und mit mir möchte er jetzt gern den Teufelskreis durchbrechen. Deshalb hat er diesen Termin vereinbart.

Stephan kommt in die Beratung

Seit zwei Monaten kommt Stephan jetzt zu mir in die Beratung. Wir haben darüber gesprochen, weshalb er regelmäßig ins Casino gegangen ist. Es ist ein wesentlicher Schritt von seiner Seite, dass er sich selbst in „seinem Lieblings-Casino“ sperren lassen und seine Geldkarte abgegeben hat. Damit will er bei einem Rückfall vermeiden, dass er Geld zum Spielen abheben kann. Weiterhin besprechen wir seine finanzielle Lage. Auch wenn ich nicht seine Schulden tilge, hilft es ihm einen besseren Überblick zu gewinnen. Gemeinsam suchen wir nach alternativen Freizeitzielen.

Stephan ist noch nicht frei aus dieser Abhängigkeit. Erst letzte Woche gab es einen „Rückfall“. Stephan hat wieder Geld im Casino verspielt. Er rief mich sofort an und mit seiner Ehrlichkeit erhöhen sich seine Chancen von der Abhängigkeit befreit zu werden.

In den Gesprächen spüre ich seinen festen Willen aus dieser Spielsucht heraus zu kommen. Darum ist es für ihn noch nicht zu spät. Stephan hat noch viele Ziele für sein Leben. Inzwischen hat er erste Zuversicht gewonnen, diese erreichen zu können.

*  Alle Angaben komplett anonym und nicht auf andere Fälle übertragbar.

Psychologische Beratung – Psychotherapie – Hilfe bei Abhängigkeit und Sucht

Voraussetzung für die Therapie ist Ihre Motivation zum Entsagen der abhängig machenden Substanz beziehungsweise der süchtig machenden Tätigkeit.

In einer psychotherapeutischen Beratung geht es unter anderem darum, die Ursachen für Ihre Abhängigkeit zu erkennen. Was soll mit dieser Substanz oder dieser Tätigkeit kompensiert werden? Gemeinsam werden wir alltagstaugliche Strategien entwickeln, wie Sie die zugrunde liegenden Probleme lösen können. Unser Ziel ist es, das Sie aus der Abhängigkeit befreit werden.

Besonders bei Substanzabhängigkeiten ist oftmals eine Entgiftungsphase und eine Entwöhnungsphase unumgänglich. Ziel der 2-wöchigen stationären Entgiftung ist die komplette Abstinenz. Während der oft 4 Monate dauernden Entwöhnungsbehandlung lernen die  Betroffenen, ohne die Substanz beziehungsweise Tätigkeit zu leben. Ein weiteres Ziel des stationären Aufenthaltes ist es, dass sich die Betroffenen im Alltag erfolgreich eingliedern und neue Lebensziele sowie Konfliktbewältigungsstrategien entwickeln.

In der daran anschließenden Rehabilitationsphase und Nachsorge soll es unsere gemeinsame Aufgabe sein, Sie sowohl in Ihrem Ziel zur Abstinenz zu bestärken, als auch Ihre sozialen Kompetenzen und Ihre Selbstsicherheit, NEIN-Sagen, zu trainieren.

Selbstverständlich liegt ein Schwerpunkt auf der Rückfallprävention.

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten aus der Abhängigkeit heraus zu kommen und zur nachfolgenden Stabilisierung. Auf der Seite Therapiemethoden finden Sie eine Auswahl meiner Angebote, die wir in der psychotherapeutischen Beratung nutzen können. In meiner Praxis biete ich Ihnen ergänzend Hypnosetherapie an. Hypnotherapie ist eine sanfte Methode, um aus der Abhängigkeit heraus zu kommen

Testmöglichkeiten ob bei Ihnen Nikotinabhängigkeit, Cybersucht oder Alkoholabhängigkeit vorliegt

Wenn Sie gern einen Test machen wollen, ob bei Ihnen eine Abhängigkeit vorliegt, möchte ich Ihnen die folgenden Tests empfehlen:

Nikotinsucht – Nikotinabhängigkeit

Fagerström-Test

Cybersucht – Onlinesucht – Internetabhängigkeit

ISS20 Test

Alkoholabhängigkeit – Alkoholkrankheit

CAGE- Test:

Cut down: Hatten Sie jemals das Gefühl, dass Sie weniger trinken sollten?
Annoyed: Hat es Sie belästigt oder gekränkt, wenn jemand Ihr Trinken kritisiert hat?
Guilty: Hatten Sie jemals Schuldgefühle wegen Ihres Trinkens?
Eye opener: Mussten Sie jemals morgens trinken, um sich zu beruhigen oder in Gang zu kommen?

Bei 2x Ja-Antwort = Verdacht auf Alkoholabhängigkeit, 3x Ja-Antwort = wahrscheinlich alkoholabhängig, 4x Ja-Antwort = sehr wahrscheinlich alkoholabhängig.

Hilfe und Beratung für Angehörige von Abhängigen

Wenn ein Familienmitglied, einer Ihrer Bekannten oder ein Kollege in eine Abhängigkeit hineingerutscht ist, tauchen Fragen auf. So zum Beispiel:

„Wie verhalte ich mich am besten in so einer Situation? Wie kann ich helfen? Wo finde ich Hilfe bei Abhängigkeit und Sucht?“

Ein Gespräch mit einer professionellen Beraterin kann Ihnen weiterhelfen. Gern können wir Ihre Fragen und Sorgen besprechen. Selbstverständlich wird außer uns niemand etwas von dem Gespräch erfahren.

In Abhängigkeiten „hineinzuschlittern“ ist sehr einfach, wieder herauszukommen hingegen schwer. Eine Rückfallprävention soll Sie beim „dauerhaften Abstinent bleiben“ begleiten und unterstützen.

Mein Ziel ist es, dass Sie nach unseren Gesprächen wieder abstinent sind und Sie Ihr Leben frei von Abhängigkeiten genießen können.

Mark Twain : ``Mit dem Rauchen aufhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft.``

Schweigepflicht

Die Gespräche werden von mir wertschätzend und kompetent geleitet und selbstverständlich streng vertraulich auch gegenüber Ihrer Krankenkasse und Ihrem Arbeitgeber behandelt.

Kontakt

Psychologische Beratung – Psychotherapie - Abhängigkeit und Sucht - Kathrin Nake

Wenn Sie Interesse und weitere Fragen zu meinem Angebot „Hilfe bei Abhängigkeit und Sucht“ haben, freue ich mich auf Ihren Anruf.

Meine Kontaktdaten sowie die Honorarkosten finden Sie auf der Seite Kontakt.

Vereinbaren Sie einen Termin für ein Erstgespräch mit mir. Sie sind zu keinen weiteren Gesprächen verpflichtet.

Die Inhalte des Beitrages geben die Meinung und Auffassung der Autorin (Kathrin Nake – Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin) wieder und sind urheberrechtlich geschützt. Letzter Zugriff auf die angegebenen Quellen: 26.10.2017.

Psychologische Beratung und Psychotherapie Dresden – Hilfe bei Abhängigkeit und Sucht

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Beratung und Therapie bei Abhängigkeit und Sucht
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Beratung und Therapie bei Abhängigkeit und Sucht
Kurze Beschreibung des Inhalts
Artikel zur Definition von Missbrauch, Abhängigkeit und Sucht. Psychotherapie und psychologische Beratung sind mögliche Wege zu einem suchtfreien Leben. Therapie und Hilfe bei Abhängigkeit oder Sucht werden in der Praxis Kathrin Nake in Dresden angeboten.
Autor des Artikels
Herausgeber
Praxis Kathrin Nake Dresden