Psychologische Beratung – Traumatherapie – Hilfe bei Trauma und Missbrauch

Mein Bestreben ist es, dass Sie durch psychologische Beratung bei mir Ihre Gesundheit und Ihre Lebensfreude wiedergewinnen. Deshalb bin ich mit Leidenschaft und Herzblut Therapeutin.

Kennen Sie das auch?

  • Es gab in meinem Leben ein Ereignis, welches ich nicht verkraftet habe.
  • In meinem Leben gab es eine Veränderung, welche mich völlig aus der Bahn geworfen hat.

➤ Seit diesem Zeitpunkt habe ich mich in meiner Persönlichkeit verändert. Ich kann schlecht schlafen und leide unter Ängsten.

Psychologische Beratung – Psychotherapie – Hilfe bei Trauma und Missbrauch

Ich bin mit meinem Wissen und meiner langjährigen Erfahrung gern für Sie da, wenn Sie Unterstützung bei der Verarbeitung einer schweren Belastungssituation wie Trauma oder Missbrauch suchen. Sie finden in mir eine verständnisvolle und bewertungsfreie Zuhörerin.

Bei mir sind Sie richtig, wenn Sie…

  • mit einer neutralen Person über das Erlebte sprechen wollen.
  • Hilfe benötigen, um ein traumatisches Erlebnis oder einen Missbrauch zu verarbeiten.

Informationen zu Trauma und Missbrauch

Was ist ein Trauma durch eine akute Belastungssituation?

Wenn Ihnen ein außergewöhnlich belastendes Ereignis in Ihrem Leben widerfahren ist, spricht man von einem Trauma. Hatten Sie in dieser Situation keine funktionierende Bewältigungsstrategie zur Verfügung, kann eine starke seelische oder körperliche Belastung die Folge sein. Die Reaktion auf dieses Trauma kann innerhalb von Minuten nach dem Ereignis auftreten. In manchen Fällen klingen die Symptome bereits nach wenigen Minuten wieder ab. In anderen Fällen sind die Symptome von längerer Dauer.

Welche Symptome treten bei einem Trauma oder bei einer akuten Belastungssituation auf?

Symptome können beispielsweise „Betäubung“, verminderte Aufmerksamkeit, Desorientiertheit, Unruhe, Gleichgültigkeit und Freudlosigkeit sein. Neben panischer Angst verspüren Sie möglicherweise Herzrasen, Schwitzen, Schlafstörung und Erröten.

Häufig ziehen sich die Betroffenen seit dem Ereignis zurück oder vermeiden bestimmte Situationen. Typisch ist weiterhin das wiederholte Erleben des Traumas beispielsweise in Form eines Flashbacks oder in Albträumen.

Was sind „Schwierigkeiten sich anzupassen an belastende Lebensereignisse“ oder „entscheidende Lebensveränderungen“?

Beispielsweise wenn Sie

  • einen geliebten Menschen verloren.
  • bedeutsame Misserfolge erlebt haben.
  • sich Ihr Partner von Ihnen getrennt hat.
  • Sie Eltern geworden sind.
  • oder in den Ruhestand gewechselt sind.

Dann kann es passieren, dass Sie nicht mit der veränderten Situation zurechtkommen. Diese Belastung kann dazu führen, dass Sie unter Angst, Sorge und einer depressiven Stimmung leiden.

Missbrauch und die Misshandlung von Kindern

Besonders Missbrauch und Misshandlung von Kindern führen vielmals bei den betroffenen Kindern zu einem lebenslangen Leiden. Die Kinder erleben diese furchtbaren Situationen in völliger Hilflosigkeit. Nicht selten werden die Kinder verantwortlich gemacht, für das was ihnen angetan wurde. Sie fühlen sich schuldig und sie schämen sich.

Diese Kinder werden „irgendwie“ und „irgendwann“ erwachsen. Das Erlebte führt jedoch häufig zu (Begleit-) Erkrankungen wie zum Beispiel Borderliner, Alkohol- und Nikotinabhängigkeit, Depersonalisationserscheinungen (wie Multiple Persönlichkeit) sowie Flashbacks und Albträumen.

Ein zufriedenes und glückliches Leben ist für viele Betroffene undenkbar, aber nicht unmöglich!

Welche therapeutischen Möglichkeiten zur Verarbeitung eines Traumas gibt es?

Eine psychotherapeutische Beratung kann helfen, das erlittene Trauma zu überwinden und zu verarbeiten. Ziel einer Traumatherapie ist es außerdem, die aus dem Trauma resultierenden Angstzustände zu minimieren oder aufzulösen.

Um dieses Ziel zu erreichen, möchte ich zu Beginn der Beratung eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihnen aufbauen. Die Vorgehensweise zur Auflösung Ihres Traumas werden wir gemeinsam besprechen. Ein mögliches Ziel kann sein, das wir uns mit den Zusammenhängen zwischen dem erlebten Trauma und den heute daraus folgenden Verhaltensmustern beschäftigen. Vielmals finden sich Mechanismen, welche heute zu den Schwierigkeiten im Alltag führen.

Therapiemethoden

Auf der Seite Therapiemethoden finden Sie eine Vielzahl an Angeboten, die wir in der psychotherapeutischen Beratung nutzen können. Mein Wunsch ist es, mit meinem Wissen und mit meiner Erfahrung Ihnen zu helfen, die Folgen Ihres Traumas oder Missbrauchs zu lindern und wenn möglich zu beseitigen.

Ein wichtiger Schritt der Traumatherapie ist Ihre seelische Stabilisierung. Hier können wir ressourcenaktivierende Techniken genauso wie imaginatives Distanzieren nutzen. Ein wesentlicher Baustein ist oftmals die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Entwicklung von Selbstliebe. Ergänzt wird die Traumatherapie beispielsweise durch Entspannungsverfahren und die Verbesserung des Kompetenztrainings.

Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie das Trauma oder den Missbrauch als weniger belastend empfinden. Wir können das Geschehene nicht rückgängig machen. Aber Sie können durch die Veränderung des Blickwinkels möglicherweise leichter im Hier und Jetzt zurecht kommen.

Bitte beachten Sie: In der Erstanamnese werden wir über den Auslöser Ihrer traumatischen Belastung sprechen. Wenn es notwendig ist, werde ich Sie mit Ihrem Einverständnis an die entsprechenden Fachspezialisten überweisen.

Posttraumatische Belastungsstörung von Soldaten nach Bundeswehreinsätzen im Ausland

Vielmals sind auch Soldaten nach Bundeswehreinsätzen im Ausland von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) betroffen. Das was die Soldaten bei Bundeswehrein­sätzen im Ausland erlebt haben, können sie oft nicht so einfach verarbeiten. Die Dunkelziffer der traumatisierten Soldaten liegt bei fast 50 Prozent (Quelle: TU-Dresden).

Psychotherapie Dresden Trauma Soldaten

Melanie B.* ist eine junge Frau von 31 Jahren. Sie arbeitet als Krankenschwester. Melanie ist klein und zierlich. Die dunkelblonden Haare trägt sie sehr kurz und sie ist unauffällig gekleidet. Ihre rehbraunen Augen sehen mich ängstlich an und sie wirkt sehr unruhig. Den Termin bei mir hat eine Freundin für sie vermittelt.

Als ich Melanie fragte, wie ich ihr helfen könnte, wusste sie keine richtige Antwort. Sie sagt, dass sie eine neutrale und professionelle Person zum Reden sucht. Jemanden der ihr einfach zuhört.

Melanie erzählt, dass sie in den letzten Jahren schon bei verschiedenen Beratungsstellen war.  Sie weiß, dass ihr Niemand richtig helfen kann. Alles was passiert ist, ist passiert. Melanie hat daher ausschließlich den Wunsch, irgendwie mit dem Erlebten zurecht zu kommen.

Für mich steht der Klient mit seinen Wünschen und Anliegen im Mittelpunkt. Das Ziel der Klienten ist stets auch mein Ziel. So kommunizierte ich es auch Melanie. Sie fasste ein wenig Vertrauen und fing an, aus ihrem Leben zu erzählen.

Ihre Eltern hätten in ihr nur eine Versagerin gesehen.

Alles was sie gemacht hat, war in den Augen der Eltern falsch. Häufig hat der Vater sie geschlagen und die Mutter hat es geduldet. Ihre einzige Vertrauensperson war ihre Oma. Zu dieser konnte sie jederzeit fliehen. Leider starb die Oma, als Melanie 14 Jahre war.

Ab dieser Zeit hat sie sich sehr allein und einsam gefühlt. So kam es, dass sie sich einer Gruppe Jugendlicher anschloss. Anfangs schien es, als ob sie von den Jungs anerkannt und respektiert wurde. Doch schnell kippte die Stimmung.

Über den Tag, als sie von drei Jungs aus der Gruppe sexuell missbraucht wurde, mag Melanie nicht sprechen. Sie übersprang diesen Teil und erzählte mir stattdessen, unter welchen Ängsten sie heute noch leidet. Es fällt ihr unter anderem schwer, Vertrauen zu Menschen aufzubauen. Nachts kommt sie nicht zur Ruhe und erlebt Flashbacks von dem sexuellen Missbrauch.

Bedingt durch ihre Erlebnisse mit den Eltern leidet Melanie außerdem unter mangelndem Selbstbewusstsein. Glaubenssätze wie „Ich bin dumm und unfähig.“ begleiten sie tagtäglich.

Melanie hat bereits sehr viel Schlimmes in ihrem Leben erlebt. Dennoch hat sie nie die Hoffnung auf ein glückliches Leben aufgegeben.

Am Ende der Sitzung fragte Melanie mich, ob ich bereit wäre, ihr zu helfen. Ihr Wunsch war es, besser im Hier und Jetzt besser zurecht zu kommen.  

Ich erklärte ihr, welche Wege es zur Überwindung und Verarbeitung des Traumas gibt und das dies oft ein langer Weg ist. Und ich fragte Melanie, ob sie gern mit mir diesen Weg gehen wollte. Sie bejahte dies.

Ich versprach Melanie, ihr geduldig und bewertungsfrei zuzuhören. Gern wollte ich mit meinem gesamten Wissen und meiner langjährigen Erfahrung alles dafür zu tun, um ihr zu helfen. Gemeinsam arbeiten wir daran, ihre Ängste zu minimieren und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.  

*  Alle Angaben komplett anonym und nicht auf andere Fälle übertragbar.

Wenn in Ihrem Umfeld jemand unter den Folgen eines Traumas oder eines Missbrauchs leidet, fragen Sie sich möglicherweise: „Wie verhalte ich mich am besten in so einer Situation? Wie kann ich helfen?“.

Wichtig ist es, dem Betroffenen aufmerksam zuzuhören und dessen Gefühle ernst zu nehmen. Falls der Traumatisierte Suizidgedanken äußert, sollten Sie sofort einen Arzt informieren! Bestärken Sie den Betroffenen, dass er sich professionelle Hilfe holt.

Aber auch Ihnen kann ein Gespräch mit einer professionellen Beraterin gut tun. Gern können wir Ihre Fragen und Sorgen besprechen. Selbstverständlich wird außer uns niemand etwas von dem Gespräch erfahren.

Mein Ziel ist es, dass es Ihnen nach unseren Gesprächen wieder gut geht.

Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“

Schweigepflicht

Die Gespräche werden von mir wertschätzend und kompetent geleitet und selbstverständlich streng vertraulich auch gegenüber Ihrer Krankenkasse und Ihrem Arbeitgeber behandelt.

Kontakt

Psychologische Beratung – Psychotherapie - Traumatherapie - Kathrin Nake

Wenn Sie Interesse und weitere Fragen zu meinem Angebot „Hilfe bei Trauma und Missbrauch“ haben, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Meine Kontaktdaten sowie die Honorarkosten finden Sie auf der Seite Kontakt & Fragen.

Vereinbaren Sie einen Termin für ein Erstgespräch mit mir. Sie sind zu keinen weiteren Gesprächen verpflichtet.

Die Inhalte des Beitrages geben die Meinung und Auffassung der Autorin (Kathrin Nake – Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin) wieder und sind urheberrechtlich geschützt. Letzter Zugriff auf die angegebenen Quellen: 27.02.2021.

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