Psychotherapie – Hilfe bei Tinnitus und Ohrgeräuschen

Mein Bestreben ist es, dass Sie durch psychologische Beratung bei mir Ihre Gesundheit und Ihre Lebensfreude wiedergewinnen. Deshalb bin ich mit Leidenschaft und Herzblut Therapeutin.

Kennen Sie das?

  • Es piept, pfeift, rauscht oder brummt in meinen Ohren.
  • Ich habe festgestellt, dass ich überempfindlich bei Geräuschen und schwerhöriger geworden bin.
  • Durch diese Ohrgeräusche habe ich unter anderem Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Schwierigkeiten mich zu konzentrieren.
  • Seit einiger Zeit habe ich vermehrt Stress und andere Belastungen.
  • Ich habe den Wunsch mich zurückzuziehen, Lärm und den Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden.
  • Mein Arzt kann mir nicht weiter helfen.
Psychotherapie Dresden Tinnitus

Ich bin gern für Sie da, wenn Sie Hilfe bei Tinnitus suchen. Ohrgeräusche sind unheimlich belastend. Deshalb stehe ich Ihnen gern mit meinem Wissen und meiner langjährigen Erfahrung zur Verfügung, damit der Tinnitus wieder zur Ruhe kommen kann.

Hilfe, in meinen Ohren piept und pfeift es…. Psychosomatische Aspekte des Tinnitus.

Informationen zum Tinnitus und welche Wege es gibt, damit Sie den Tinnitus nicht mehr als störend empfinden.

  • den Wunsch verspüren, dass das Pfeifen, Piepen, Rauschen oder Brummen wieder weggeht oder zumindest auf ein erträgliches Maß reduziert werden soll.
  • bei Ihrem Hals-Nasen-Ohrenarzt abgeklärt haben, dass Ihr Ohrgeräusch und der Tinnitus kein Begleitsymptom einer anderen Erkrankung ist.

Tinnitus ist der Oberbegriff für alle Arten von Ohrgeräuschen. Er tritt oft plötzlich auf und ist das Symptom einer Erkrankung, welche viele Ursachen haben kann.

Wer den Tinnitus kennt, weiß, wie sehr er nervt. Auch wenn Tinnitus prinzipiell ungefährlich ist, so ist er belastend. An einigen Tagen tönt er leiser, an anderen umso lauter. Das Leben mit einem Tinnitus – dessen gefühlter Lärm manchmal einem Düsenjet gleicht – ist äußerst anstrengend. Interessant ist, dass die wissenschaftlich gemessene Lautstärke des Tinnitus dem Rauschens der Blätter entsprechen soll, also max. 10-15 dB.

Häufigkeit

Tinnitus und andere Ohrgeräusche sind relativ häufig. Es gibt Schätzungen, welche von 25 Prozent Betroffenen in der Bevölkerung ausgehen.

Auslöser

Um andere Erkrankungen auszuschließen, wird Ihr Hals-Nasen-Ohren-Arzt zuerst eine gründliche Untersuchung und einen Hörtest durchführen. Bekannt ist unter anderem die Entstehung des Ohrgeräusches im Hörnerv, im Gehirn und durch Stress sowie Lärm.

Schweregrad

In Abhängigkeit vom Schweregrad erfolgt eine Einstufung des Tinnitus:

Kompensierter Tinnitus (Grad I und Grad II)

Als Betroffener nehmen Sie das Ohrgeräusch wahr, aber Ihre Lebensqualität wird nicht beeinträchtigt. Während Sie beim Grad I keinen Leidensdruck verspüren, nehmen Sie im Grad II den Tinnitus in der Stille, bei Stress und Belastung wahr.

Dekompensierter Tinnitus (Grad III und Grad IV)

Bei den Betroffenen erzeugt das Ohrgeräusch einen hohen Leidensdruck.

Beim Grad III kommt es zusätzlich unter anderem zu Kopfschmerzen, Verspannungen der Muskeln, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen, welche Ihr Berufs- und Privatleben erheblich beeinflussen.

Ein massiv beeinträchtigendes Rauschen, Pfeifen, Piepen oder Brummen ist das Kennzeichen des IV. Grades. Es kommt zu weiteren gesundheitlichen Problemen. Die Betroffenen können oft nicht mehr Ihren Beruf ausüben und ziehen sich zurück.

Im Rahmen dieser Seite kann ich Ihnen nur einen kleinen Überblick zu den Ursachen von Tinnitus geben. Bei tiefer gehendem Interesse können Sie gern Kontakt mit mir aufnehmen. Gern stehe ich Ihnen mit meinem Wissen zur Verfügung.

Je früher die Behandlung eines Tinnitus beginnt, desto höher sind die Aussichten auf Erfolg zur Linderung der Beschwerden.

Voraussetzung für eine erfolgreiche psychotherapeutische Beratung ist die vorherige Abklärung, ob der Tinnitus die Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung ist. Zu den erfolgversprechenden Behandlungsmethoden bei Tinnitus zählt die Tinnitus- Retraining- Therapie – siehe „Grundsätzliche Informationen zur Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT)“.

In Anlehnung an die Tinnitus- Retraining- Therapie finden Sie in mir eine kompetente Ansprechpartnerin in Beziehung auf Aufklärung, Erforschung der Ursachen und Entspannung.

1. Aufklärung

Das bedeutet, zuerst einmal möchte ich gern mit Ihnen über Ihre Ängste sprechen. Weiterhin möchte ich Ihnen ein umfangreiches Verständnis über die Entstehung und die Zusammenhänge des Tinnitus und Ihrem Stress vermitteln.

2. Erforschung der Ursachen für das Auftreten des Tinnitus

Mein Arbeitsschwerpunkt ist die Psychosomatik. Bei der psychosomatischen Medizin wird davon ausgegangen, dass hinter dem Symptom vielmals eine Botschaft Ihrer Seele steht. Daher ist es wichtig, zu verstehen, was Ihnen der Tinnitus sagen will. Verstehen wir die Botschaft kennen wir möglicherweise den Lösungsweg.

3. Entspannung

Die dritte Säule der Tinnitus- Retraining- Therapie ist die Entspannung. Auch hier können Sie auf mein breites Wissen zurückgreifen. Neben den klassischen Entspannungstechniken wie AT (autogenes Training) oder PMR (Progressive Muskelrelaxation) stelle ich Ihnen gern weitere Entspannungstechniken vor, die einfach und ohne zusätzlichen Zeitaufwand in Ihren Alltag einbaubar sind.

Falls wir in der therapeutischen Beratung keine Ursache für den Tinnitus finden können, bietet sich Hypnose an. Mit Hilfe von Heilhypnose können wir die Wurzel erkennen und wenn möglich auflösen.

 Aktuelle Studie:  Zur Verbesserung der Hilfe bei Tinnitus findet eine aktuelle Studie statt. Interessierte Patienten können sich beim Tinnitus Zentrum Regensburg informieren.

Ich persönlich kenne den Tinnitus seit circa 15 Jahren. In der meisten Zeit ist er ruhig. Nur wenn es sehr stressig ist, das heißt wenn ich zu viel arbeite, erinnert mich der Tinnitus daran, dass ich es übertreibe. Damit ist der Tinnitus inzwischen zu meinem Freund geworden.

Die Tinnitus- Retraining- Therapie (TRT) ist ein wissenschaftlich fundierter Ansatz zur Behandlung von (chronisch dekompensiertem) Tinnitus. Es wurde herausgefunden, dass es möglich ist, den Tinnitus aus Ihrem Bewusstsein zu verdrängen. Damit kann die Belastung durch den Tinnitus für Sie deutlich reduziert werden.

Bei der TRT wird davon ausgegangen, dass Sie lernen können, den Tinnitus weniger intensiv wahrzunehmen. Dabei wird berücksichtigt, dass Tinnitus häufig eine konkrete Ursache hat. Ziel der Tinnitus- Retraining- Therapie ist es, dass Sie sich an den Tinnitus gewöhnen und diesen im Alltag beherrschen. Es geht dabei nicht um die Heilung, sondern um die Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche TRT bedarf Ihrer Geduld und Ihres festen Willens.

Die Tinnitus- Retraining- Therapie basiert auf einem Vier-Säulen-Konzept:

1. Counseling

Counseling bedeutet Beratung und Aufklärung. Inhalt dieses Schrittes ist es, dass Sie ein umfangreiches Verständnis über die Entstehung und die Mechanismen des Tinnitus erlangen. Mit diesem Wissen ist ein Abbau Ihrer Angstgefühle und ein anderer Blickwinkel auf den Tinnitus möglich.

2. Psychologische Beratung

In der Psychotherapeutischen Beratung werden wir Ihre aktuelle Lebenssituation besprechen. Welche Konflikte im privaten oder beruflichen Bereich gibt es? Was stresst Sie? Darauf aufbauend werden wir konkrete Lösungsschritte erarbeiten, welche für Sie hilfreich und im Alltag umsetzbar sind.

3. Entspannungstechniken

Die von mir angebotenen Entspannungstechniken sollen Ihnen helfen, in Stresssituationen gelassener zu bleiben. Nicht jede Technik ist für jeden Menschen geeignet. Deshalb biete ich Ihnen an, verschiedene Techniken bei mir auszuprobieren, wie zum Beispiel Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Hypnose und Atemtherapie.

4. Geräteversorgung

Der Hörgeräteakustiker unterstützt die TRT mit einem Rauschgerät. Damit soll das Rauschen im Ohr übertönt und der Tinnitus weniger beachtet werden. Für einen Tinnitus Noiser bin ich jedoch nicht die richtige Ansprechpartnerin.

Die umfangreichen Erfahrungen mit der Tinnitus- Retraining- Therapie zeigen, dass es sinnvoll ist, die Ursache für den Tinnitus zu erkennen. Damit können Sie möglicherweise den Tinnitus auf ein für Sie erträglichen Maß reduzieren. Vielleicht können Sie so wieder Ihre persönliche Lebensqualität zurückgewinnen.

Neulich kam Sophia S.* in meine Praxis. Sophia ist 42 Jahre alt, mittelgroß und arbeitet im Außendienst einer Versicherung. Die langen dunkelbraunen Haare fallen lockig über ihre Schulter. Sophia hat braune Augen und trägt keinerlei Schmuck außer dem Lippenstift. Sie ist bekleidet mit einer weißen Bluse und einer schwarzen Lederhose. Sophia sieht angespannt aus und hält ihre Hand ans rechte Ohr.

Kaum hatte Sophia Platz genommen, fing sie an zu erzählen: „Ich war mit meiner Familie im Urlaub auf Mallorca. Wir hatten ein schönes Hotel und mit dem Mietwagen konnten wir die Insel erforschen. Es war ein richtig schöner Urlaub.

Auf dem Heimflug spürte ich plötzlich einen Druck im rechten Ohr und dann hörte ich nichts mehr auf dem Ohr. Ich dachte erst, dass ich noch Wasser vom morgendlichen Duschen im Ohr haben werde. Wenige Minuten später fing dieses Rauschen im Ohr an.“

Am nächsten Morgen konnte Sophia wieder auf ihrem rechten Ohr hören. Jedoch blieb das Rauschen, so dass sie zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt ging. Die Ärztin diagnostizierte einen Hörsturz und einen Tinnitus.

Der Tinnitus war so belastend für Sophia, dass sie sich in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten intensiv mit der Symptomatik auseinandersetzte. So entdeckte Sie auch meine Homepage im Internet. Das Thema Psychosomatik war Sophia bereits vertraut. Ihr Mann hatte früher einmal Bluthochdruck und die Ärzte diagnostizierten eine psychosomatische Ursache.

So vereinbarte Sophia einen Termin mit mir, um sich näher über die Tinnitus- Retraining- Therapie zu informieren.

Ziemlich schnell wurde Sophia bewusst, dass auch ihr Tinnitus ein Alarmsignal ihres Körpers war. So überprüften wir gemeinsam ihre aktuellen Stresssituationen. Sophia wurde bewusst, dass sie Aufgaben loslassen und abgeben muss. Dazu machte Sophia regelmäßig Entspannungsübungen.

Heute hat Sophia insbesondere noch bei unangenehmem Lärm dieses Rauschen im Ohr. Für diese Geräuschempfindlichkeit hat Sophia sich durchsichtige Ohrfilter gekauft, welche sie vor zu großem Lärm schützen sollen.

Auch wenn Sophia viel Stress hat, fängt es in den Ohren an zu Fiepen. Dann weiß Sophia, dass der Zeitpunkt gekommen ist, etwas weniger zu arbeiten.

* alle Angaben komplett anonym und nicht auf andere Fälle übertragbar.

Wenn in Ihrem Umfeld jemand unter Tinnitus und Ohrgeräuschen leidet, werden Sie das sicherlich deutlich spüren. Die Betroffenen sind schnell genervt und reagieren gereizt. Häufig hören die Betroffenen auch schlechter als gewöhnlich.

Wer Tinnitus hat, braucht schnellstmöglich Hilfe. Dabei können Sie dem Betroffenen helfen. Neben einem Gutschein für eine Tiefenentspannung ist die Unterstützung bei der Vereinbarung einer psychosomatischen Beratung hilfreich. Die Therapeutin kann mit dem Betroffenen die Ursachen für den Tinnitus besprechen und wenn möglich bei der Reduzierung der Belastung helfen.

Haben Sie Fragen, wie Sie selbst am besten in so einer Situation helfen können? Dann können Sie gern Kontakt mit mir aufnehmen. Gern können wir Ihre Fragen und Sorgen besprechen. Selbstverständlich wird außer uns niemand etwas von dem Gespräch erfahren.

Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie den Tinnitus als weniger belastend erleben.

Psychotherapie Dresden Tinnitus Grafik

Lorenz Oken: „Das Auge führt den Menschen in die Welt, das Ohr führt die Welt in den Menschen ein.“

Kontakt

Psychologische Beratung – Psychotherapie - Tinnitus - Kathrin Nake

Wenn Sie Interesse und weitere Fragen zu meinem Angebot „Hilfe bei Tinnitus“ haben, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Meine Kontaktdaten sowie die Honorarkosten finden Sie auf der Seite Kontakt & Fragen.

Vereinbaren Sie einen Termin für ein Erstgespräch mit mir. Sie sind zu keinen weiteren Gesprächen verpflichtet.

Die Inhalte des Beitrages geben die Meinung und Auffassung der Autorin (Kathrin Nake – Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin) wieder und sind urheberrechtlich geschützt. Letzter Zugriff auf die angegebenen Quellen: 10.02.2021.

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